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Weberhäuser

Zu Zeiten des preußischen Königs Friedrich II. errichtet, waren die Weberhäuser kurze Zeit Heimstatt sächsischer Damastweber.
Built in the era of Prussian King Frederick The Great, the weavers houses were for a short period a home for Saxon damask weavers.

 

In den Jahren 1774 bis 1776 wurden die vier Doppel­häuser auf königliches Geheiß für sächsische Damast-weber gebaut. Friedrich II. versprach sich durch die planmäßige Ansiedlung von Kolonisten neue Impulse für die preußische Wirtschaft. Um bauen zu können, musste das Gelände, der sogenannte Sauanger, zunächst trockengelegt werden. Denn das Land in unmittelbarer Nähe der Spree war wegen der Über­schwemmungsgefahr für eine Wohnbebauung eigent­lich nicht geeignet. Die Häuser wurden unaufwändig und funktional errichtet und besaßen alle Hof und Garten für die Selbstversorgung. Die Siedler erhielten zunächst 900 Thaler Unterstützungsgeld und das not­wendige Inventar für die Weberei. Da aber schon ab 1776 keine weiteren Zuwendungen flossen, verließen die Weber kurzerhand die Stadt. Die Häuser wurden an Fürstenwalder Bürger verkauft.

 

Weberhäuser