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Spreeufer

Seit jeher verband die Spree Fürstenwalde mit dem Rest der Welt, war Lebensader, Transportweg, aber auch Barriere und politische Grenze.
The river Spree has connected Fürstenwalde with the rest of the world since time immemorial. It was a lifeblood, a transport route, but also a barrier and a political boundary.

 

Wie ein blaues Band durchzieht die Spree die Stadt Fürstenwalde. Der Fluss war Ausgangspunkt für die Besiedlung. Mehrere Flussinseln ermöglichten es, die Spree an dieser Stelle leicht zu überqueren und geschützt vor Hochwasser Gebäude zu errichten. Bis 1742 war die Spree aber auch administrative Grenze zwischen Preußen und Sachsen, und Ketschendorf wurde erst 1950 als Fürstenwalde-Süd eingemeindet.
Wirtschaftlich profitierte Fürstenwalde auch davon, dass die Spree nur bis hier schiffbar war. Deshalb mussten die Waren für den Weitertransport zur Oder und nach Schlesien in Fürstenwalde umgeladen und auf dem Landweg an die Oder gebracht werden. Daran erinnert noch heute das Niederlagetor. Mit dem Bau des Friedrich-Wilhelm-Kanals in den Jahren 1662 bis 1669, dem heutigen Oder-Spree-Kanal, wurden Elbe, Havel und Spree, und somit auch Berlin, mit der Oder verbunden.

 

Badestelle