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Bischofsschloss

Entstanden als Teil einer mittelalterlichen Burg­anlage wurde dieses Haus mit dem Umzug des Bistums Teil des Bischofsschlosses.

Originally built as part of the enclosure of a medieval castle, this building later became part of the Bishop’s castle as a result of the relocation of the diocese.

 

Überliefert ist, dass der Feldhauptmann Friedrich von Lochen bei seinem Landesherrn Kaiser Karl IV. 1353 den Antrag zum Bau einer Burg stellte, die frühere Befestigungsanlagen einbezog. In diese Burganlage zogen 1385 die Lebuser Bischöfe, als sie ihren Sitz nach Fürstenwalde verlegten. 1466 wurde die Burg erweitert und nun auch häufig als Bischofsschloss bezeichnet. 1576 brannten nach einem Blitzschlag Teile der Stadt, der Dom und auch das Bischofsschloss. Nach einem nur halbherzigen Wiederaufbau begann der schleichende Verfall. 1598 wurde der letzte Lebuser Bischof Kurfürst der Mark Brandenburg. Damit war die Säkularisierung des Kirchenbesitzes verbunden, der als Domänenamt weitergeführt wurde. Lange dienten die verfallenen Gebäude als Getreidelager, Werkstatt und Wohnung des Amtmanns. 1823 wurde das Domänen-amt aufgelöst. 1858 erwarb der Braueigner Jacobs Teile des Grundstücks, um die alte Schlossbrauerei auszu­bauen. Bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts dien­ten die Gebäudereste als Verwaltungssitz.

 

Bischofsschloss